SALM – Kompetenzentwicklung für die Verbesserung der Arbeitsmarktchancen Jugendlicher

Problemlage

Die Jugendarbeitslosigkeit in Europa ist infolge der Finanzkrise stark gestiegen:  die letzten Statistiken berichten dass sich das Niveau der Arbeitslosen unter 25 auf 20% erhöht hat. Das Gesamtniveau der Beschäftigung im Alter zwischen 25 und 64 ist auf 69% gefallen. Daneben zeigen sich in vielen Ländern weitere Entwicklungen, die eine erfolgreiche Wirtschaftsentwicklung verhindern: mangelnde Innovation durch zu geringe Qualifikationen, inflexible Strukturen, Fachkräftemangel in technischen Berufen und Wissensdefizite im Management, schaden der Wettbewerbsfähigkeit in KMU.  
Die europäische Bevölkerung wird immer älter. Ab 2012 werden wir mit einer Zunahme der Bevölkerung im Ruhestand und eine Abnahme der Erwerbstätigen konfrontiert.

Was machte das Projekt?

Die Ziele des Projektes SALM sind unter anderen: das Wissen über die aktuelle Situation der Jugendarbeitslosigkeit zu vertiefen und durch die Entwicklung einer vergleichenden Analyse der spezifischen Politik und Praxis das Wissen über Strategien der Jugendbeschäftigung in den Partnerländern zu erhöhen. Die Wirksamkeit der verschiedenen Maßnahmen und Best Practices wird durch Fokusgruppen und Fallstudien identifiziert. Es werden  Instrumente zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit entwickelt werden. Insbesondere sollen Kompetenzen entwickelt und Selbständigkeit und Unternehmergeist gefördert werden Es wird einen Modell für die Identifizierung der passenden Kompetenzen für den Arbeitsmarkt entwickelt.

Die Ergebnisse werden in jedem Partnerland auf nationaler Ebene verbreitet; ebenso werden die Ergebnisse des Projektes in den relevanten Zielgruppen verbreitet. Im Rahmen von Treffen auf regionaler und  europäischer Ebene durch die europäischen Institutionen und Netzwerke ( CEDEFOP , Refernet , Eurydice) auf institutioneller und operativer Ebene und auf transnationaler Ebene werden die Ergebnisse ebenfalls verbreitet werden.

Zielgruppe des Projektes

Das Hauptziel des Projektes ist die Verbesserung der Beschäftigungsstrategien für jungeArbeitslosezu(in der Altersgruppe "unter 25").

Die Zielgröße der Beschäftigung wurde von der Europäischen Kommission auf  75% gesetzt und soll bis 2020 für Männer und Frauen im Alter zwischen 20 und 64 erreicht werden. Dies ist ein ehrgeiziges Ziel. Um es zu erreichen, muss ein Gleichgewicht zwischen den freien Stellen auf dem  Arbeitsmarkt und den Kompetenzen der  Menschen auf der Suche nach einer Beschäftigung erreicht werden. Dabei sind einige Schlüsselprinzipien erforderlich: darunter die Reduzierung der Zahl der Schulabbrecher und die Erhöhung des den Anteils der Menschen mit Hochschulabschluss im Alter von Anfang 30.

Wie hilft das Projekt der Zielgruppe?

Die europäischen Institutionen können generationenübergreifende Initiativen fördern die die Solidarität zwischen den Generationen durch  Bildung und Trainingsprogramme beeinflussen.  Generationenübergreifende Durch Wissenstransfer zwischen den Generationen werden persönlichen Beziehungen und das gegenseitige Verständnis gefördert, aber auch die Wissensbasis der Unternehmen gesichert. Das Europäische Programm für lebenslanges Lernen fördert viele Initiativen aus diesem Bereich.
Dieses Projekt ist den Mangel an Schlüsselqualifikationen der jungen Arbeitslosen fokussiert und berücksichtigt besonders die Bedürfnisse des Zukunftsmarktes im Tourismus und in den Sozialdiensten.  Die Kompetenzen der Jugendlichen sollen durch innovative Trainingsansätze erhöht und sowohl Beschäftigung als auch Selbständigkeit und unternehmerische Initiative verbessert werden.

 

Die Rolle ISOBs im Projekt

ISOB GmbH war verantwortlich für die interne Evaluation und Qualitätssicherung des Projekts. Es wurden dabei Methoden der wissenschaftlichen Evaluation und Selbst-Evaluation (Monitoring der Prozessqualität) und des Projektzyklus -Management (Monitoring von Qualitätsindikatoren) angewandt.
Die Dissemination wurde durch praxisorientierte Fortschritts- und Schlussberichte unterstützt. ISOB fördert die Zusammenarbeit unter den Partnern durch regelmäßiges Feedback und strategische Empfehlungen.

Projektpartner:

Deutschland: Institut für sozialwissenschaftliche Beratung ISOB GmbH
Portugal: Universidade Católica Portuguesa – CEPCEP Centro de Estudos dos Povos e Culturas de Expressão Portuguesa, CECOA Centro de Formação Profissional para o Comércio e Afins
Großbritannien: GCU Glasgow Caledonian University
Spanien: Fundacion Ronsel - Berufsberatung, Vermittlung, Berufsbildung und Beratung für Start-ups
Rumänien: GLD Global Commercium Development, LMS Labour Market Strategies Consulting
Italien: University Of Florence - Department of Educational Sciences and Cultural and Training Processes - Faculty of Training
Malta: ITS Institute of Tourism Studies
Antragsteller: Universidade Católica Portuguesa – CEPCEP

Laufzeit: 01. Dezember 2012 bis 28. Februar 2015

 

Publikation zum Projekt:


Darin:
Krauß, A. (2015): Reflexivity and Transparency: Internal Evaluation and Quality Assurance in Development Projects: A Way to Assure Relevancy and theUtilisation of Results. In: Boffo, Vanna; Federighi, Paolo; Torlone, Francesca (2015). Educational Jobs: Youth and Employability in the Social Economy. University of Florence Press; p. 169-179
 

Kontakt:

Projekt Webseite: http://salm-project.com 

Ansprechperson ISOB GmbH

Alexander Krauß

Tel: 0049 94146562680

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Förderung:

Das Projekt wurde durch das Programm Lebenslanges Lernen der Europäischen Kommission gefördert.