Ausgangslage

 

Die Diskrepanz zwischen Qualifikationsangebot und -nachfrage verursacht hohe wirtschaftliche und soziale Kosten und trägt zudem zur Steigerung der strukturellen Arbeitslosigkeit bei.  Eine mögliche Lösung für diese Problematik können die Webinare bieten. Die Software für Videokonferenzen ermöglicht das Abhalten von dynamischen Trainings, an denen große Ausbildungsgruppen überall in Europa aktiv teilnehmen können. Ein wesentlicher Vorteil der Videokonferenzen liegt auch darin, dass die Teilnehmer keinerlei Kosten für die Organisation einer weiten Reise auf sich nehmen müssen.

E-Learning Kurse werden zwar immer beliebter, aber da die dafür notwendigen Technologien meist teuer sind, stehen sie lediglich Universitäten oder großen Unternehmen zur Verfügung. Webinare dagegen sind kostengünstig, benutzerfreundlich und sehr effizient. Nach der Wirtschaftskrise stehen die Ausbildungsbetriebe und ihre Ausbilder nun der wachsenden Nachfrage nach Webinaren gegenüber und müssen möglichst schnell lernen, dieser Nachfrage gerecht zu werden.

 

Ziele des Projekts

 

Ein wesentliches Ziel des Webinar Projekts bestand darin, das erworbene Wissen auch in finanzieller Hinsicht zu nutzen und die gewonnenen Erkenntnisse von "How to Webcast" an andere Länder wie Portugal, Spanien, Italien und Polen zu übermitteln. Durch das Projekt konnten die WEM Instruktionen verbessert und klar formuliert werden. Zudem wurden Probleme bei der Vereinbarkeit von Webinars mit anderen Tools oder Methoden mit Fokus auf das soziale Lernen analysiert. Das zentrale Ziel des Projekts lag darin, die Webcast Training Methodology (WTM) an die oben bereits erwähnten europäischen Länder zu transferieren.

Ein zweites Ziel des Projekts bestand darin, das Bewusstsein von Ausbildern und Erziehern für den Einsatz von Streaming Media im Bildungsbereich zu schärfen. Dieses Bewusstsein war wichtig für Ausbildung der VET Trainer und förderte den Lernprozess besonders in finanziell und zeitlich schwierigen Situationen. Die Entwicklung und der Transfer von WTM unterstützte die Ausbildung von Trainern im Bereich der IKT. Dadurch konnte der Ausbau des Marktes für Webinar und das Aufstocken der Kapazitäten für eine große Zahl an TeilnehmerInnen, einschließlich TeilnehmerInnen aus benachteiligten und nicht-städtischen Regionen, vorangetrieben werden. Die frühe Identifizierung des künftigen Qualifikationsbedarfs ermöglichte den Anbietern von Berufsausbildungen eine rechtzeitige Prognose über die Fertigkeiten, die auf Seiten der Auszubildenden benötigt werden. Dadurch konnte eine bessere Anpassung zwischen den angebotenen Arbeitsplätzen und den geforderten Fertigkeiten sichergestellt werden.

 

Welchen Mehrwert brachte das Projekt für die Zielgruppe?

 

Das Projekt hat die Zusammenarbeit zwischen der beruflichen Ausbildung und der Arbeitswelt verstärkt, indem die verschiedenen Beteiligungsgruppen stärker involviert wurden. Der European Value trieb die Kooperation zwischen Institutionen und Organisationen durch Lernangebote in ganz Europa voran.

Laut den Ergebnissen der EUROSTAT ist 2009 der prozentuale Anteil der Erwachsenen in Europa, die an einem Training teilnahmen, im Vergleich zu den Vorjahren um mehr als die Hälfte auf 9,3% gesunken. Die beste Technik, bei der die Kosten für Trainingsausstattung, Anreise und Trainer möglichst gering gehalten werden können, ist die Webübertragung. Trainings durch Webübertragung ermöglichen im Gegensatz zu traditionellen E-Learning Kursen, einen persönlichen Kontakt und damit auch Diskussionen, bei denen die Teilnehmer sich und den Trainer sowohl hören, als auch sehen können.

Zu den Projektergebnissen konnten WEM, TM (Trainerhandbuch), inhaltlich relevante Materialien und Trainingsprogramme gezählt werden. Das Projekt leistete im Rahmen von Webinars und anderen Streaming Media einen Beitrag zur Entwicklung von Fertigkeiten und zum Wissensaufbau auf Seiten der Trainer und der Arbeitnehmer.

 

Die Rolle vom ISOB

 

ISOB war für die interne Evaluation des Projekts verantwortlich. Das Ziel dieser internen Evaluation (Qualitätssicherung) bestand zum einen in der Anleitung und Koordination der Selbstevaluation der Projektpartnerschaft. Zum anderen sollten die Ergebnisse der Übung zur Selbstevaluation in einem gewinnbringenden Bericht dargestellt werden, der die Relevanz des Projekts für alle Beteiligten beschreibt. Die Evaluation machte Inputs, Prozesse und Outcomes des Projekts zugänglich.

 

Projektpartner: 

 

Leitpartner und Antragssteller Portugal: IPL /Escola Superior de Comunicação Social, APMP - Association for the Promotion of Multimedia and Digital Society

Spanien: Fundación para la Formación, la Cualificación y el Empleo en el Sector Metal de Asturias – FUNDACION METAL ASTURIAS

Polen: Management Observatory Foundation (MOF)

Italien: Centro Ricerche Produzioni Animali - C.R.P. A. S.p.A. EUROPE DIRECT - Carrefour europeo Emilia department

Deutschland: ISOB Institut für sozialwissenschaftliche Beratung GmbH Regensburg

 

Laufzeit: 01. Oktober 2013 bis 30. September 2015

 

Kontakt:

 

Alexander Krauss: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Webseite: http://www.webinar-expert.eu/

 

Newsletter:

 

 

Förderung:

Diese Projekt wurde durch die Europäische Kommission im Rahmen des Programms „Leonardo da Vinci – Transfer von Innovation“ gefördert.