EARLY identification, INDIVIDUALIZED targeting and TAILORED intervention for young people at risk of NEET – flexible pathways and an effective methodology for the transition into the labor market

NEET (engl., niːt) ist ein Akronym des Begriffs Not in Education, Employment or Training, nicht in Ausbildung, Arbeit oder Schulung, und bezeichnet die Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener, die keine Schule besuchen, keiner Arbeit nachgehen und sich nicht in beruflicher Ausbildung befinden und dies auch nicht unmittelbar anstreben.

Problemlage:

Das Projekt strebte die frühe Identifizierung, individuelle und passgenaue Intervention für Jugendliche, die Gefahr laufen aus dem Erziehungs- Ausbildungs- und Beschäftigungssystem herauszufallen an. Es wurde unter den Partners Wissen zum Thema ausgetauscht und es wurden Verfahren entwickelt und pilotiert, die flexible und effektive Wege für den Übergang in den Arbeitsmarkt aufzeigten.

NEETS sind eines der dringendsten Probleme, die bei der Bekämpfung der in vielen Ländern hohen Jugendarbeitslosigkeit in Europa zu bewältigen sind. Einige Probleme sind die noch zu geringe Beratung der Jugendlichen, eine mangelhafte Zusammenarbeit zwischen dem Erziehungssystem und Arbeitgebern.  Die Praxis der Kooperation bleibt derzeit hinter der Einsicht in ihre Notwendigkeit zurück. Da Ressourcen begrenzt sind geht es auch darum, dass diese frühzeitig und möglichst gezielt eingesetzt werden, um eine möglichst effektive Intervention zu garantieren.

Dazu ist auch eine Abstimmung von Lern- und Übergangswegen in Arbeit je nach dem individuellen Bedarf jedes Jugendlichen erforderlich.

Was machte das Projekt?

•    Die Entwicklung einer effektiven Methode der Identifikation von Jugendlichen mit einem hohen Risiko NEETS zu werden 
•    Weiterentwicklung innovativer und getesteter Methoden der Förderung von NEETS in Portugal, Italien, Spanien und Deutschland
•    Pilotierung und Bewertung der Interventionen

Dabei stand ein in allen Aspekten präventiver Ansatz im Vordergrund. Die Verbesserung des Übergangs in Arbeit oder Ausbildung war dabei das entscheidende Element.

Zielgruppe des Projektes:


Das Projekt hatte zwei Zielgruppen:

•    Schüler zwischen 15 und 24 Jahren
•    Akteure aus Schulen, Firmen, Kommunen und Ausbildungseinrichtungen

Produkte:

Leitfaden zur Früherkennung von Schülern mit hohem NEET Risiko
Methode individualisierter, gezielter und präventiver Intervention
Studie zur Wirksamkeit der Intervention

Wie half das Projekt der Zielgruppe?


Das Projekt schuf hohen Nutzen für die Zielgruppe. Schüler wurden individuell unterstützt und könnten so ihre Ausbildung fortsetzen. Sie fanden einen leichteren Übergang in existenzsichernde Beschäftigung, da sie stärker am Bedarf von Unternehmen orientiert ausgebildet wurden und erste Arbeitserfahrungen sammeln sowie Kontakte zu Arbeitgebern aufbauen konnten. Schulen und Arbeitgeber wurden, unterstützt durch Träger der Berufsbildung und Kommunen dabei unterstützt enger zu kooperieren. Dadurch konnten sie ihre Ziele, ein Übergang der Schüler in Beschäftigung sowie die Akquise geeigneten Nachwuchses, besser erreichen.

ISOBs Rolle im Projekt:

ISOB brachte Erfahrungen aus der langjährigen Entwicklung von Maßnahmen zur Besseren Integration von Jugendlichen in das Projekt ein. Diese Erfahrungen flossen in einen Leitfaden für die Organisation von Praktika ein.
Außerdem war ISOB für die Qualitätssicherung und interne Evaluation des Projektes zuständig.

Project Partners:

Leitpartner:     CECOA Centro de Formação Profissional para o Comércio e Afins, Portugal

Deutschland:   ISOB Institut für Sozialwissenschaftliche Beratung GmbH Regensburg

Italien:            CVT Fondazione Centro Produttività Veneto

Portugal:         CEPCEP Universidade Catolica Portugesa

                     Junta de Freguesia de Alcântara

Spanien:         FMA Fundación Metal Asturias

UK:                Tavistock Institute of Human Relations

Contact:

Alexander Krauß: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Laufzeit: 01.November 2014 bis 31. Oktober 2017

Website:

http://www.preventingneets.eu

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Finanzierung: Das Projekt wurde aus Mitteln der Europäischen Komission im Rahmen des Programms Erasmus +  unterstützt.