Entwicklungsprojekt zur Wissensbewahrung und –Übertragung im demografischen Wandel in Betrieben des lebenslangen Lernens durch Lernpartnerschaften zwischen älteren und jüngeren Mitarbeitern, Kompetenzmanagement und Prozessdokumentation.

 

Das „Leonardo da Vinci" Entwicklungsprojekt SKRAT (Stategische Praktiken der Bewahrung und Übertragung beruflicher Kompetenzen in Organisationen) setzt sich zum Ziel die Erkenntnisse in Europa zum Thema Wissensbewahrung und Übertragung im demographischen Wandel zu sammeln und ein innovatives und praxisgerechtes Handlungskonzept für Praktiker in Unternehmen bei Bildungsdienstleistern und Sozialpartnern zu entwickeln.

SKRAT will damit die Möglichkeiten lebenslangen Lernens in Unternehmen für alle Mitarbeiter erweitern helfen. Zugleich soll das Konzept Unternehmen helfen, einen Wissensabfluss beim Ausscheiden von Mitarbeitern zu verhindern und ggf. die Kenntnisse ihrer Mitarbeiter so zu entwickeln, dass sie länger produktiv tätig bleiben können.

Im Mittelpunkt des Interesses steht die Metallindustrie.

Das Projekt wird Methoden der Erfassung und Beschreibung beruflicher Kompetenzen wie sie derzeit im Rahmen des ECVET Prozesses entwickelt werden nutzen, um Wissenserhalt und -transfer zu planen und zu fördern.

Dies wird zu einem Kompetenzerhalt durch Aktualisierung und Übertragung beruflichen Erfahrungswissens älterer Mitarbeiter führen. Zugleich wird durch die Aktivitäten zum Kompetenzerhalt der Aufbau ganzheitlicher Lernsysteme in Unternehmen gefördert. Methodisch im Mittelpunkt steht der Aufbau von Lernpartnerschaften zwischen älteren und jüngeren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Das Projekt wird folgende Produkte entwickeln:

  • eine praxiserprobte Methodologie zum Wissenstransfer
  • eine benutzerfreundliche Handreichung für Berater, Manager in der Produktion und Betriebsräte
  • eine Studie zur Bedafslage der Zielgruppen im Themenfeld in den beteiligten Ländern
  • eine Darstellung ausgewählter Praxisfälle aus der Erprobungsphase

Darstellung der Ergebnisse auf der Projektwebsite zur Nutzung der Ergebnisse über die Projektlaufzeit hinaus.

 

Partnerschaft:

Leitpartner:

Spanien:

Fundación Metal Asturias / FMA

Stiftung des Metallsektors in Asturien für Ausbildung, Beschäftigung und Qualifizierung

Deutschland:

IG Metall

Großbritannien:

ENTENTE UK

Rumänien:

Instittul de Stiinte ale Educatiei/ ISE

Institut für Erziehungswissenschaften

Portugal:

CENFIM Centro de Formacão Profissional da Indústria Metalúrgica e Metalomecânica

Berufsbildungszentrum der Metallindustrie

Italien:

Training 2000

Interne Evaluation:

Deutschland:

ISOB Institut für sozialwissenschaftliche Beratung

Laufzeit: 2008-2010

Im Projekt ist isob der zuständige Partner für die Koordination der internen (Selbst-)evaluation des Projektes. Isob verfolgt einen wertschätzenden, formativen und auf die Informationsbedürfnisse potenzieller Nutzer und Interessenten fokussierten Evaluationsansatz. Wir werden die Würdigung des Projektes und die für die unterschiedlichen Interessentengruppen relevanten Erkenntnisse in einem Zwischen- und einem Endbericht darlegen.

Ansprechpartner: Alexander Krauß: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!