Die ISOB GmbH beteiligt sich an der wissenschaftlichen Begleitung von Programmen zur Weiterentwicklung des Aus- und Weiterbildungssystems. 

 

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat im Jahr 2010 den Modellversuch-Förderschwerpunkt „Neue Wege in die duale Ausbildung – Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung“ initiiert.

Ergebnisse und Veröffentlichungen zur Begleitung des Modellversuchsschwerpunktes finden Sie hier:

https://www2.bibb.de/bibbtools/de/ssl/4928.php

Seit 2011 werden achtzehn bundesweit verteilte Modellversuche vom BIBB aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. 
Die Modellversuche des Förderschwerpunktes werden durch eine gemeinsame wissenschaftliche Begleitung bei der Umsetzung ihrer jeweiligen Vorhaben beraten, unterstützt und evaluiert.

 

Zum Team gehören

 

  • die Forschungsgruppe SALSS, Bonn/Berlin,
    Ansprechpartner: Peter Jablonka, Prof. Dr. Helmut Ernst
  • das Institut für Berufs- und Betriebspädagogik der Otto- von-Guericke-Universität Magdeburg,
    Ansprechpartner: Prof. Dr. Klaus Jenewein, Dr. Heidi Felsche, Dr. Michael Martin
  • das ISOB-Institut für sozialwissenschaftliche Beratung GmbH, Regensburg,
    Ansprechpartner: Gabriele Marchl (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

ISOB ist direkter Ansprechpartner von fünf Modellversuchen in Bayern und Baden Württemberg

Konzept der wissenschaftlichen Begleitung im Rahmen des Förderschwerpunktes „Heterogenität“


In enger Kooperation mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung.

Programmleitung und fachliche Betreuung: Gisela Westhoff, Marion Trimkowsk.

  

Mit den Akteuren der Modellversuche wird an neuen Lösungen für vielfältige und (regional-)spezifische Probleme von Ausbildungsbetrieben bei der Gewinnung von Auszubildenden und der erfolgreichen Durchführung der Ausbildung gearbeitet.

Hintergrund der neu zu entwickelnden Handlungsansätze sind die Herausforderungen, die der demografische Wandel (Rückgang der Bewerberzahlen) und die sehr heterogenen Ausbildungsvoraussetzungen und -potenziale der Jugendlichen den Unternehmen bei einer langfristig orientierten Fachkräftesicherung stellen. Auf der anderen Seite bedeutet das, eben diese Jugendliche so zu fördern, dass sie möglichst ohne Warteschleifen den Zugang zu einer dualen Ausbildung finden und einen qualifizierten Berufsabschluss erreichen.

Grundlage der Arbeit der wissenschaftlichen Begleitung ist ein Aktionsforschungsansatz, der die Partizipation aller Akteure und eine koproduktive Erkenntnisgewinnung in komplex vernetzten Forschungs- und Entwicklungsprozessen gewährleistet. In iterativen Zyklen von Forschung und Handeln werden die aktuell erforderlichen Innovationen im dualen Ausbildungssystem und den etablierten regionalen Übergangssystemen entwickelt und verbreitet.

Zentrale Aufgaben der wissenschaftlichen Begleitung:

1.    Prozessbegleitende Generierung von Forschungs- und Handlungswissen für die beteiligten Programm- und Modellversuchsakteure.

2.    Konstruktive Vernetzung von Wissen, Expertise und Interessenslagen der Akteure aus der Berufsbildungspraxis und –politik und –forschung sowie der Erkenntnis- und Ergebnistransfer in diese Handlungssysteme- 3.    Konzeptionelle und methodische Unterstützung einer wissensbasierten Kooperation aller Akteure im Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk „Neue Wege / Heterogenität“.

Weitere Ausführungen zum Konzept

Gabriele Marchl ISOB GmbH: Forschungsfragen der Wissenschaftlichen Begleitung des Modellversuchsförderschwerpunktes

Peter Jablonka SALSS, Gabriele Marchl ISOB GmbH: Wissenschaftliche Begleitung -Forschungsfragen & erste Ergebnisse